eve&rave Münster e.V.
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Cannabis

(Cannabis sativa & Cannabis indica)

 

Chemische Bezeichnung des Hauptwirkstoffs (IUPAC):

(6aR,10aR)-6,6,9-Trimethyl-3-pentyl-6a,7,8,10a-tetrahydro-6H-benzo[c]chromen-1-ol

 

Andere Bezeichnungen:

δ9-Tetrahydrocannabinol (THC), delta9-Tetrahydrocannabinol, Dronabinol, (...)

 

Handelsnamen (auch von Derivaten):

Canemes®, Cesamet®, Marinol®, Sativex®, (...)

 

Vorkommen des Wirkstoffs in der Natur:

THC ist ein Wirkstoff der Hanf-Pflanzen Cannabis sativa (Linnæus, 1753) und Can- nabis indica (Lamarck, 1785).

 

Szenetypische Bezeichnungen:

 

für getrocknete Blüten:

Ganja, Gras, Grass, Marihuana, Weed, [Sortenbezeichnungen: Purple Haze, Skunk, White Widow, (...)], (...)

 

für das gepreßte Harz:

Brösel, Dope, Haschisch, Piece, Shit, [Herkunftsbezeichnungen: Marokkaner, (roter) Libanese, (schwarzer) Afghane, (...)], [Qualitätsbezeichnungen: Standard(-Platte), Pollum, Caramello, (...)], (...)

 

für das Öl: (keine)

 

Es gibt Hinweise darauf, daß die Pflanzen der Gattung Cannabis aus der Familie der Canna-baceae (Hanfgewächse) mit den Arten Canna- bis sativa (Linnæus, 1753) und Cannabis indi- ca (Lamarck, 1785) mit zu den ältesten Arznei-mitteln der Menschheit zählen und bereits 5000 v. Chr. verwendet wurden. Durch die Verdrän- gung von pflanzlichen Heilmitteln seitens der Pharmaindustrie geriet das Wissen um deren heilende Wirkung jedoch in Vergessenheit und mit den Genfer Konventionen von 1925 wurde dem genußorientierten und medizinischen Ge- brauch endgültig ein Riegel vorgeschoben. In den 1930er Jahren wurden vor allem in den USA große Hetzkampagnen unter dem Motto "Marihuana – Assassin of Youth" gestartet. In der BRD nahm der Konsum von Cannabis vor allem in Zuge der Hippie-Bewegung in den späten 1960er-Jahren erneut stark zu.

Die These, daß Cannabis eine "Einstiegsdroge" ist, die zu "härteren Drogen" führt, gilt als widerlegt. Zahlreiche Studien fanden, daß nur 2 bis 5 % der Cannabiskon- sumenten später zu härteren Drogen greifen; 95 bis 98 % vermeiden also härtere Drogen.

Aber auch Cannabis ist eine Droge, bei der es ein zu viel und ein zu oft gibt. Im Vergleich zu anderen Substanzen ist Cannabis zwar relativ harmlos, doch ist auch hier ein kontrollierter und bewußter Umgang nötig.


Cannabisprodukte unterliegen dem BtMG. Am 19.01.2017 beschloß jedoch der Bundestag, daß Cannabis zukünftig für schwer kranke Menschen auf Rezept in der Apotheke erhältlich sein soll. Herstellung/Anbau, Einfuhr, Erwerb, Besitz (ohne Re- zept) und Weitergabe/Handel bleiben weiterhin strafbar!

 

Merkmale:

Bei Cannabis handelt es sich um zwei Arten der staudenartigen Hanf-Pflanze, die primär über die weiblichen Blüten ein Harz mit dem Wirkstoff δ9-Tetrahydrocannabi- nol (THC) absondern. Dies ist jedoch lediglich der Hauptwirkstoff, der für die rauschartige Wirkung der Pflanzen verantwortlich ist. Neben dem THC sind jedoch mindestens 84 weitere Cannabinoide identifiziert worden, deren Massenanteil meist unter 0,1 % liegt. Lediglich der Anteil des Cannabigerol (CBG), Cannabichromen (CBC), Cannabidiol (CBD) und Cannabinol (CBN) kann je nach Cannabissorte deut- lich über 1 % liegen. Die unterschiedlichen Wirkungen von Cannabis liegen vermut- lich in der Kombination dieser anderen Cannabinoide.

Auf dem Markt ist Cannabis in drei Formen erhältlich: als getrocknete Blüten (Gras, Marihuana, ...), gepreßtes Harz (Haschisch, Dope, ...) und Öl.

 


Gebrauch:
- Cannabis wird pur oder mit Tabak vermischt als Zigarette (Joint/Tüte) oder in ver-

  schiedenen Rauchgeräten (Bong, Wasserpfeife, Hooka, Purpfeife, Kawumm, Chil-

  lum, Erdpfeife, Eimer, usw.) geraucht. Außerdem kann es pur oder mit Nahrungs-

  mitteln vermengt oral aufgenommen werden (z.B. Kekse, Kuchen, Kakao oder

  Tee). Da Cannabinoide fettlöslich sind, eignen sich vor allem Lebensmittel auf Fett-

  oder Ölbasis.

- Eine Überdosis kann sehr unangenehm sein (siehe Gefahren). Mittlerweile schei-

  nen auch (wenige) Todesfälle von ansonsten gesunden Personen auf den Konsum

  von Cannabis zurückzuführen zu sein. Zweifel an diesen Befunden bleiben jedoch

  angebracht.

 


Wirkung:
- Die Wirkung setzt beim Rauchen wenige Minuten nach dem Inhalieren ein. Die

  maximale Wirkung wird nach ca. 15 Minuten erreicht und hält selten länger als

  1 – 2 Stunden an. Je drastischer die Konsumform ist (z.B. Bong oder Kawumm),

  um so schneller und heftiger ist auch der Wirkungseintritt und um so wahrschein-

  licher sind auch negative Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Kreislaufproble-

  me (meist durch die große Menge Nicotin verursacht).
- Bei der oralen Aufnahme ist mit einem Eintritt der Wirkung nach ca. 60 – 90 Minu-

  ten zu rechnen. Das Rauschmaximum dauert ca. 2 – 3 Stunden. Die gesamte

  Wirkdauer liegt bei 3 – 5 Stunden (gelegentlich auch länger). Aufgrund des späten

  Eintritts der Wirkung, ist die Dosierung schwierig.

- Der Rausch endet nicht abrupt, sondern klingt langsam aus.

 

- Physische Wirkung:

  - Eine Erhöhung der Herzfrequenz ist möglich.

  - Eine Rötung der Augen ("Kaninchenaugen") durch geweitete Blutgefäße ist mög-

    lich. Augentropfen (z.B. Visine Yxin®) können hier Abhilfe schaffen.

  - Senkung des Augeninnendrucks.

  - Mundtrockenheit kann auftreten.

  - Ein erhöhtes Hungergefühl vor allem nach süßen Speisen ("Freß-Flash") ist sehr

    wahrscheinlich, da durch Cannabis der Blutzuckerspiegel sinkt.

  - Schmerzen werden gelindert.

  - Brechreizunterdrückung, jedoch kann eine Überdosierung zum Erbrechen führen.

  - Herabsetzung des Reaktionsvermögens.

 

- Psychische Wirkung:
  - Entspannung, Heiterkeit, leichte Euphorie, erhöhte Sensibilität, jedoch auch de-

    pressive Stimmungen sind möglich.

  - Verstärkung der sinnlichen Eindrücke. Die visuelle, auditive und taktile Wahrneh-

    mung wird verändert (z.B. wird Musik intensiver gehört und gespürt). Selten (und

    dann nur in hohen Dosen) sind echte Halluzinationen möglich.

  - Die Phantasie wird angeregt und die Kreativität gesteigert (wenn man ein kreati-

    ver Mensch ist).

  - Verminderung der Konzentrationsfähigkeit, besonders bei mathematischen

    (streng logischen) Problemen. Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses.

  - Das Zeitempfinden wird verändert.

  - Intensivierung der Gefühle und Anregung zur "Innenschau".

  - Gras wird oft als aphrodisierend (sexuell anregend) beschrieben.

  - Generell kann die Wirkung von Cannabis anregend, beruhigend, betäubend und

    halluzinogen sein.

 


Gefahren:

- Statt der gewünschten Wirkung sind Mißempfinden, Orientierungslosigkeit, Angst-

  zustände, Schwindel, Herzrasen und Übelkeit möglich.

- Cannabis kann latente (verborgene) Psychosen auslösen.

- Bei einer Überdosierung können paranoide Zustände auftreten.

- Mischkonsum (z.B. mit Alkohol, Ecstasy oder Medikamenten) potenziert grund-

  sätzlich die Risiken.

- Bei übermäßigem Rauchen können Lungenschäden und chronische Bronchitis

  auftreten.

- Auch Cannabisprodukte können gestreckt sein. Im harmlosesten Fall wird Gras

  mit Zuckerlösungen bestäubt, um das Gewicht zu erhöhen und durch die Zucker-

  kristalle den Anschein zu erwecken, daß es sich um besonders harzreiche Blüten

  handelt. Haschisch wird im harmlosesten Fall mit Quarzsand gestreckt. Im schlim-

  msten Fall können beide Produkte mit Blei gestreckt sein, was zu einer akuten

  oder chronischen Bleivergiftung führen kann. Des weiteren werden Henna und be-

  stimmte Öle oder Baumharze als Streckmittel verwendet, die teilweise auch ge-

  sundheitsschädlich sein können. Außerdem besteht – wie bei allen Naturprodukten

  – die Gefahr von Schimmelbildung.

- Nach langem Gebrauch besteht die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit.

- Häufiger Cannabiskonsum führt zur Toleranzentwicklung. Man benötigt eine höhe-

  re Dosis, um eine Wirkung zu verspüren. Bei regelmäßigem Konsum überwiegt

  häufig die "plättende" Wirkung.

- Bei häufigem Konsum können Antriebsmangel und psychische Erkrankungen auf-

  treten, was zu sozialem Rückzug führen kann.

- Dauerkiffer berichten davon, nicht mehr zu träumen bzw. sich nicht mehr an Träu-

  me zu erinnern. Nach ein paar Tagen Konsumpause kehren die Träume jedoch

  (meist) um so lebhafter wieder zurück.

- Chronischer Cannabiskonsum kann zu Konzentrationsstörungen führen und einen

  negativen Einfluß auf das Langzeitgedächtnis haben.

- Bei organischen oder psychischen Krankheiten ist Drogenkonsum (generell) be-

  sonders riskant.

- Cannabis ist sehr lange nachweisbar! Bei einmaligem Konsum ist es ca. 7 – 10 Ta-

  ge und bei häufigem Konsum bis zu drei Monate im Urin nachweisbar. In den

  Haaren kann es – abhängig von der Haarlänge – quasi unbegrenzt nachgewiesen

  werden. Immer mehr Arbeitgeber oder Ausbildungsstellen verlangen vor der Ein-

  stellung ein Drogenscreening!

- Das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluß von Cannabis ist gefährlich und

  wird mit dem Entzug der Fahrerlaubnis bestraft.

 


Safer Use:
- Wie bei allen Naturprodukten unterliegen auch Cannabisprodukte erheblichen

  Schwankungen im Wirkstoffgehalt. Daher vorsichtig – am besten über das Rau-

  chen einer geringen Menge – an die Wirkung heran tasten und den Puls kontrol-

  lieren.
- Konsumiere am besten in netter Umgebung, d.h. mit guten Freunden und netter

  Musik (positives Setting) und nicht an öffentlichen Plätzen. Konsumiere nur bei

  körperlichem und seelischem Wohlbefinden (positives Set) und nicht in Problemsi-

  tuationen.
- Die orale Aufnahme ist nur für erfahrene Konsumenten geeignet.
- Vermeide Mischkonsum:

  - In Kombination mit Alkohol können Übelkeit, Erbrechen und Angstzustände auf-

    treten. Dies tritt vor allem dann auf, wenn nach übermäßigem Alkoholkonsum

    Cannabis konsumiert wird – umgekehrt eher selten.

  - In Kombination mit Nicotin wird die Wirkung des THCs vermindert, während

    die des Nicotins verstärkt wird. Zudem steigt das Risiko für Atemwegserkrankun-

    gen durch zusätzliche Schadstoffe.

  - In Kombination mit Kokain kann sich die Wirkung des Kokains intensivieren und

    verlängern. Zudem steigen Herzfrequenz und Blutdruck noch stärker.

- Cannabis sollte nicht dafür verwendet werden, um sich von anderen Drogen "run-

  ter zu kiffen"! Hast Du Stimulanzien (z.B. Amphetamin oder MDMA) oder Halluzi-

  nogene (z.B. LSD, Pilze oder Mescalin) konsumiert, laß die Drogenwirkung aus-

  klingen, ohne dabei auf Cannabis zurückzugreifen! Es können unangenehme Ne-

  benwirkungen wie z.B. eine Wirkungsverstärkung der vorher eingenommenen Dro-

  ge, Übelkeit oder ein Kreislaufkollaps auftreten.

- Konsumiere kein Cannabis, wenn noch verschiedene Alltagsaufgaben zu bewälti-

  gen sind.
- Den Rausch immer reflektieren, d.h. sich über gemachte Erfahrungen bewußt wer-

  den und den Konsum kritisch betrachten.
- Den Konsum ritualisieren, d.h. nur zu bestimmten Gelegenheiten Cannabis konsu-

  mieren und nicht zum Dauerkiffer werden.

- Wie alle Naturprodukte können auch Cannabisprodukte verderben (z.B. Zerset-

  zung der Wirkstoffe durch Sonneneinstrahlung oder Schimmelbefall bei Feuchtig-

  keit). Bei längerer Lagerung sollten sie trocken, dunkel, kühl und – wenn möglich –

  unter sauerstoffarmen Bedingungen (z.B. vakuumverpackt) gelagert werden. So

  gelagert halten sie sich für Monate.

- Für Personen mit Herz-/Kreislauferkrankungen, Lungenerkrankungen und psychi-

  schen Störungen ist der Konsum von Cannabis besonders riskant. Personen, die

  Herz-Kreislaufmedikamente einnehmen, sollten grundsätzlich vom Cannabiskon-

  sum absehen. Auch von einem zeitnahen Konsum von Cannabis nach oder vor

  der Einnahme von Asthmamedikamenten, ist abzuraten.

- Kinder und Heranwachsende sowie Schwangere und stillende Mütter sollten auf

  den Konsum von Cannabis gänzlich verzichten!
- Bei Überdosierungen mit Panikattacken: beruhigend auf die Person einwirken

  ("talking down"), frische Luft, angenehme oder gar keine Musik und Verabreichung

  von Zucker. Oft hilft schon das beruhigende Gespräch, ein Spaziergang oder die

  Unterbringung in einer entspannten und ruhigen Umgebung.

- Helfen diese Maßnahmen nicht und stellt sich noch dazu Herzrasen ein, rufe den

  europaweit gültigen Notruf (Nummer: 112) an. Schildere am Telefon nur die Symp-

  tome und kläre den Rettungsdienst oder Notarzt vor Ort über die konsumierten

  Substanzen auf. Sie unterliegen der Schweigepflicht!

  Informationen zur Ersten Hilfe bei Drogennotfällen findest Du hier.

 

 

Recht:

- Konsum = Besitz! (auch wenn der Konsum als Solches nicht strafbar ist)

- Bis zur "geringen Menge" (abhängig vom jeweiligen Bundesland ca. 6 – 30 g)

  kann das Verfahren eingestellt werden, muß aber nicht!

- Es wird auf jeden Fall eine Anzeige erstattet und die Straßenverkehrsbehörde wird

  informiert; gegebenenfalls droht eine Führerscheinsperre, der Entzug der Fahrer-

  laubnis und/oder eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung, besser

  bekannt als "Idiotentest")

 

 

Cannabis als Medikament:

- Cannabis hat durch seine entspannende und muskelrelaxierende Wirkung z.B. bei

  Muskelkrämpfen von Querschnittsgelähmten Anwendungen gefunden.

- Cannabis mindert die "Tics" des Tourette-Syndroms.
- Patienten mit starken Schmerzen wurden erfolgreich mit schmerzlindernden Can-

  nabisprodukten behandelt.

- Cannabisextrakte wirken sich positiv auf den Appetit und das Gewicht von AIDS-

  und Krebspatienten aus.

- Der Konsum von Cannabis erweitert kurzfristig die Bronchien, was ein positiven

  Effekt für Asthmatiker bedeuten kann. Eine Wechselwirkung mit Asthmamedika-

  menten ist denkbar und sollte unbedingt beachtet werden.

 

 

Letzte Änderungen: 09.02.2017

Haftungsausschluß:
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Wenngleich die Informationen dieser Seiten nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt wurden, so können Fehler jedoch nicht ausgeschlossen werden. Eve&rave Münster e.V. übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung dieser Informationen entstehen.

 

Artikel und Studien zu Cannabis

 

Cannabis (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht)

 

Cannabis als Rauschmittel (Wikipedia)

 

Cannabis als Arzneimittel (Wikipedia)

 

Hanf (Wikipedia)

 

Internationale Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente (Rüthen)

Eine Vereinigung international engagierter Ärzte, die Cannabis-Produkte als Medi- kamente anwenden.

 

 

Beschluss des Bundestags: Cannabis auf Rezept künftig erlaubt (Tagesschau, 19.01.2017)

Schwer kranke Menschen können Cannabis künftig auf Rezept in der Apotheke er- halten. Ein entsprechendes Gesetz von Gesundheitsminister Gröhe hat der Bun- destag verabschiedet. Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung.

 

Konsum von Marihuana soll Risiken für akute Herz-Stress-Leiden erhöhen (We.de, 16.11.2016)

Der Konsum von Marihuana kann sich negativ auf das Herz auswirken. Das Risiko einer Herzmuskel-Funktionsstörung kann sich sogar verdoppeln.

 

Cannabis-Nachweis fraglich (Badische Zeitung, 08.10.2015)
Eine positive Haarprobe ist Freiburger Forschern zufolge kein Beweis für Haschischkonsum.

 

Freiburger Forscher widerlegen Cannabis-Nachweis per Haaranalyse (Ba- dische Zeitung, 07.10.2015)
Haaranalysen liefern keinen eindeutigen Beweis dafür, ob jemand gekifft hat oder nicht. Das haben Freiburger Forscher herausgefunden – unter anderem mit Selbst-versuchen.


Cannabis: Das große Kiff-Verständnis (Zeit Online, 21.07.2015)

Bremens Ministerpräsident tut es, auch ein wachsender Teil der Bevölkerung, und sogar ein CDU-Politiker: die Legalisierung von Cannabis fordern. Kommt der Politik-wandel?

 

Bundestag: Debatte zum Cannabiskontrollgesetz am 20.03.2015 (phönix via YouTube) (67 min.)

Debatte im Bundestag zum Cannabiskontrollgesetz. Der Gesetzentwurf der Grünen sieht vor, 30 Gramm Cannabis für den Eigenbedarf zu erlauben. Mit Reden von Katja Dörner (B90/Grüne), Marlene Mortler (CDU/CSU), Frank Tempel (Die Linke), Burkhard Blienert (SPD), Rudolf Henke (CDU/CSU), Bettina Müller (SPD)

 

Atem-Testgerät für Cannabis: Washington State kündigt „Breathalyzer“ an (Hanf Journal, 03.12.2014)

 

US-Universität entwickelt Prototypen: Atemtest auf Marihuana: Bald müssen auch Kiffer blasen (focus.de, 01.12.2014)
Klare Beweise bringt zwar nach wie vor nur ein Bluttest im Labor: Doch im Kampf gegen Drogenkonsum im Straßenverkehr setzt die Polizei weltweit auch auf moder- ne Technik. In den USA werden bekiffte Autofahrer künftig mit einem Atemschnell-tester gejagt.

 

Strafrechtler halten Cannabis-Verbot für Unsinn (Badische Zeitung, 17.11.2014)

122 Strafrechtsprofessoren setzen sich für eine liberalere Drogenpolitik ein. Sie sprechen sich für eine weitreichende Legalisierung von Cannabis aus – und haben dafür gute Gründe.

 

Britische Langzeitstudie: Cannabis-Konsum macht Schüler nicht dumm (Focus Online, 30.10.2014)

Es gibt zahlreiche Cannabis-Studien, die zeigen, dass Kiffen den IQ schrumpfen lässt. Nun haben britische Forscher herausgefunden, dass daran nicht die Droge Schuld ist. Vielmehr führt die Lebensweise der Konsumenten zu den Leistungseinbußen.

 

Wissenschaftler beweisen, dass Cannabis töten kann (Die Welt, 25.02.2014)

Rauchen und Schlucken des Cannabis-Wirkstoffes THC wurde bis jetzt fast nur mit psychischen Schäden in Zusammenhang gebracht. Nun haben Forensiker nachgewiesen, dass die Droge auch töten kann.

 

 

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