eve&rave Münster e.V.
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Techno

 

Die Musik

 

Heutzutage ist den meisten der Begriff Techno geläufig, auch wenn sie sich nicht mit der Musik identifizieren können. Wer sich über Techno und dessen Wurzeln und Stilblüten genauer informieren möchte, sei für den Anfang seiner Recherche auf Wikipedia verwiesen. Darüber hinaus ist auch einiges in unserem Techno-Archiv zu finden.

 

Die Kultur

 

Die Technoszene zeichnete sich seit ihrer Gründungsphase Ende der 1980er Jahre vor allem dadurch aus, daß das Alter, die Herkunft, die sexuelle Orientierung und der Lebensstil der Szenezugehörigen keinerlei Rolle spielte. War man freundlich und hatte Spaß an der Musik, gehörte man dazu. Brachte man sich durch eigene Ideen (Musik, Veranstaltung von Parties, Mode- oder Mediendesign im weitesten Sinne) zusätzlich ein, war das natürlich noch schöner. So begegnete man sich stets auf Augenhöhe – vom einfachen Musikkonsumenten (ob Bettler oder Millionär) bis zum DJ, Produzenten oder Veranstalter. Toleranz war nie ein Wort der Technoszene sondern Akzeptanz, was sich auch in dem Leitspruch der Szene „Peace, Love & Unity“ (Frieden, Liebe & Einheit) zu Beginn der 1990er Jahre widerspiegelte.

 

Wie bei allen neuen Musikrichtungen/Jugendbeweungen (man denke nur an die wilden 1920er- und 1960er-Jahre) gehörten Drogen immer dazu – im Positiven wie im Negativen. Einerseits wurden Musiker durch Rauschmittel und neue technische Möglichkeiten inspiriert, Neues zu wagen. Und Menschen, denen diese Musik gefiel, wurde es durch Drogen erleichtert, sich körperlich und spirituell neu zu erfahren und auszudrücken. Dies hat die Menschheit rückblickend betrachtet unzweifelhaft stets voran gebracht, auch wenn dies von den jeweils etablierten Milieus anders gesehen wurde/wird. Die Technobewegung hat spätestens seit der Mitte der 1990er-Jahre – stärker als jedes andere Musikgenre – u.a. enormen Einfluß auf die Künste, das Design und insbesondere die digitalen Medien genommen. Sieht man heutzutage Berichte oder Dokumentationen, so hört man häufig im Hintergrund jene Musikstücke, die zur Zeit ihrer Produktion ab dem Ende der 1980er-Jahre von den meisten Menschen noch als nervendes Geräusch empfunden wurden. Und auch abstrakte Animationen, die man heutzutage sieht, haben ihre Wurzeln bei jenen Videokünstlern der Technoszene, die mit ihren visuellen Effekten die Techno-Parties der frühen 1990er-Jahre bereicherten. Andererseits muß aber leider auch immer der gesellschaftliche und persönliche Preis für diese Menschheitsexperimente gezahlt werden, denn ein übermäßiger und/oder langanhaltender Gebrauch von legalen oder illegalen Rauschmitteln führt in vielen Fällen zu körperlichen und psychischen Problemen und einigen Fällen auch zum Tod – im allerschlimmsten Fall auch von Unbeteiligten. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß ein mäßiger Gebrauch von Rauschmitteln Menschen auch helfen kann, sich zu öffnen, in sich verborgene Potentiale zu entdecken oder sich künsterlisch zu entfalten, was schlußendlich auch die Gesellschaft als ganzes bereichern kann. Dies ist und bleibt ein ewiger Zwiespalt!

 

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